"Webdesign ist ein essentieller Bestandteil des Internets. Ohne Webdesign wäre der Großteil der Seiten nicht vorstellbar oder nicht benutzbar."
Das Internet würde nur aus öden, endlos langen Text- oder Zahlenblöcken bestehen, weiß auf schwarz oder schwarz auf weiß. Natürlich fängt schon bei einem reinen Text Design an, da auch dieser gestaltet werden muss. Diesen Fachbereich des Grafik Designs nennt man Typographie. Die Auswahl der richtigen Schriftart ist nur der erste, kleine Schritt von vielen weiteren. Neben dem Design ist natürlich auch auf eine gut lesbare Größe zu achten, was anhand der Programmierung beinflusst werden kann. Ebenfalls sollte überprüft werden, ob die Schriftart auch von allen Browsern angezeigt werden kann. Wenn jemand eine Webseite erstellt, dann sucht er die einzelnen Bestandteile meist nach dem persönlichen Geschmack aus. Dies ist aber nicht unbedingt eine Vorgangsweise, die auch Profis wählen. Denn der individuelle Geschmack muss nicht unbedingt der beliebteste sein. Beziehungsweise geht es bei der Webseitenerstellung nicht zwangsweise um Schönheit sondern meistens eher um gute Benutzbarkeit.
Wenn etwas schick anzusehen ist, heißt das nicht zwangsweise, dass es auch gut zu lesen ist. Bunte Grafiken können den Inhalt der Webseite aufarbeiten und verständlicher machen. Allerdings können sie den Benutzer auch verwirren, dies ist vor allem meistens bei bunten, blinkenden und sich bewegenden Grafiken der Fall. Hier ist weniger eindeutig mehr. Eine zarte aber effektvolle Gliederung der Seite lädt den Surfer zum verweilen ein anstatt ihn zu vertreiben. Gliederungen lassen sich mit Content Management Systemen besonders gut verwalten. Die Farben können ruhig bunt und kräftig sein allerdings nicht zu viele auf einmal, da es sonst in den Augen schmerzt. Die Gliederung und die Navigation sind die zwei wichtigsten Elemente des Webdesigns, da sie beide unabdingbar für die Benutzung der Seite sind. Hier ist vor allem auf Verständlichkeit und Übersicht zu achten. Grafiken und vor allem Photos sollten keine allzu großen Dateien sein, da die Seite sonst ewig lange zum laden braucht und das hat schon so manchen Surfer vertrieben. Darum empfiehlt es sich sehr die benutzten Dateien zuvor in Bildbearbeitungsprogrammen klein zu machen. Wichtig ist auch immer auf das Copyright der benutzten Bilder zu achten. Das gilt natürlich genau so für Texte. So bald etwas im Internet steht, ist es öffentlich gemacht. Im Netz finden sich allerdings zahlreiche Seiten, die kostenlose Animationen oder Schriftarten ohne Copyright
anbieten. Profis schreiben ihre Webseite in Programmiersprachen wie zum Beispiel HTML oder CSS selber, für Anfänger empfiehlt es sich Softwareprogramme wie zum Beispiel Dreamweaver zu benutzen, da hier Webseiten kinderleicht innerhalb von Stunden gebaut werden können. Allerdings ist es kein Fehler, sich für die Benutzung dieser Software ein Handbuch zu besorgen oder sich ein paar Stunden lang in die Eigenheiten der Programme einschulen zu lassen. Wer jedoch Verständnis für Software wie Photoshop hat, wird sich auch hier leicht zurechtfinden. Für die bequemen Websiteninhaber gibt es im Internet sogenannte Free Templates, das sind fertige Layouts die von professionellen Grafikern erstellt wurden. Für die Grafiker ist es eine Möglichkeit auf ihr weiteres Angebot aufmerksam zu machen. Diese Layouts haben darum eine sehr hohe Qualität. Allerdings ist es auch hier wichtig unbedingt auf die Copyrights der benutzen Bilder und Grafiken zu achten.
Wer sich eine Website erstellen will, benötigt natürlich auch einen Webspace, auf den er diese stellen kann. Webseiten werden durch Hosting ins Web laden. Hier findet man im Internet eine Vielzahl an Anbietern, in der Regel ist das Mieten eines Webspaces ein recht billiges Unterfangen, für ein paar Dollar im Jahr bekommt der Normalverbraucher genügend Speicherplatz. Social Networks wie Myspace oder Geocities bieten gratis Webspace an, allerdings ist hier die Gestaltbarkeit der jeweiligen Seite stark eingeschränkt. Genau so einfach ist es an einen geeigneten Domain-Namen zu kommen. Der Domain-Name ist die Adresse unter der die Website zu finden ist wie zum Beispiel www.website.de. Der Domainname ist für die Suchmaschinenoptimierung ein wesentlicher Faktor. Häufig vorkommende Namen und Begriffe wie zum Beispiel Anna Müller.de oder Bume.de sind meistens schon vergeben, jedoch gibt es mittlerweile auch eine Vielzahl an kreativen Endungen. Um die erstellte Website ins Internet hochzuladen und um sie regelmäßig updaten zu können, benötigt man ein FTP-Programm. FTP bedeutet schlicht und einfach File Transfer Protocol. Diese Software gibt es meistens auch kostenlos im Internet downzuloaden. Wer also ein wenig recherchiert kann sich eine tolle Website beinahe kostenlos zusammenstellen. All diese Schritte mögen am Anfang etwas zeitaufwendig sein, allerdings macht die Übung den Meister und ist die Seite einmal erstellt, dann ist sie auch leicht upzudaten und zu warten.